Stammzellen aus Nabelschnurblut

Perinatalzentrum

Sprecher:
Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann
Dr. med. Patrick Morhart

Konservierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut

Nach der Geburt und Abnabelung eines Neugeborenen enthalten der Mutterkuchen (Plazenta) und die daran verbliebene Nabelschnur noch eine nicht unerhebliche Menge kindlichen Blutes. Dies wurde früher immer zusammen mit der Plazenta "entsorgt". Heute ist jedoch bekannt, dass dieses "Nabelschnur- bzw. Plazentarestblut" eine spezielle Art von Zellen, sogenannte fetale Stammzellen, birgt, die bei der Behandlung bestimmter Krankheiten eingesetzt werden können. Dementsprechend nehmen die Bemühungen zu, möglichst viel Nabelschnur- bzw. Plazentarestblut zu konservieren.

In unserem Perinatalzentrum haben Mütter die Möglichkeit, in unterschiedlicher Weise über ihr Plazentarestblut zu verfügen:

Sie können es entweder der Allgemeinheit zugutekommen (allogene oder ungerichtete Nabelschnurblutspende) oder es gezielt für das eigene Kind tiefgefroren aufheben lassen (autologe Einlagerung).

Das Plazentarestblut muss vor der weiteren Verwendung in sehr aufwendiger Form aufbereitet werden. Die langfristige Aufbewahrung ist kostspielig. Deshalb müssen Eltern, die sich für die Einlagerung für ihr eigenes Kind entscheiden, die Kosten dafür tragen.

Die ungerichtete Plazentarestblutspende ist als Dienst an der Allgemeinheit natürlich kostenfrei. Über Einzelheiten zur autologen Nabelschnurblutspende informiert Sie die Broschüre rechts in der Randspalte.

 
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Zusammenfassung